Karate zwischen Vergangenheit und Zukunft

Breitensport trifft Traditionen im Karate

Sensei Wolf-Dieter Wichmann

Je größer der Verband, desto mehr Finanzen schluckt die Maschinerie. Das wiederum ruft die Funktionäre auf den Plan. Der Druck, mehr Mitglieder zu akquirieren und Geld mit der Ware Karate zu verdienen, steigt. Unwillkürlich stellt sich die Frage: Verkümmert Karate dabei zum Sportangebot? So oder so - Im Kampf um Mitglieder muss das Gesamtpaket Karate attraktiv verpackt werden. Ein Teufelskreis, der den Individualisten in der Kampfkunstnische wenig Spielraum lässt. Und doch gibt es Menschen in den Verbänden, denen die Tradition und die Werte des ursprünglichen Gedankens, des Karate Do, wichtig sind. Einer dieser Karate Senseis feiert im Juni sein Jubiläum - 50 Jahre Shotokan Karate. Karate-Treff gratuliert Sensei Wolf-Dieter Wichmann.

 

Der Karateka – ein Blatt im Wind

Vom Auf und Ab beim Karate-Training

Überheblicher Karateka

Karate – zuerst war es nur eine vage Vorstellung von einem Kampfsport. Auf youtube gibt es viele Videos von schreienden, schwitzenden Karatekas bei einem Wettkampf. Ihre Schreie klingen für einen Anfänger wie die Schmerzensrufe kämpfender Kater im Frühling. Man fragt sich willkürlich – was kommt beim Karate auf mich zu und was hat das mit dem Karate-do, dem philosophischen Ansatz von Karate tun?

 

Soziale Unterschiede? Nicht beim Karate!

Karate Gi – die traditionelle Bekleidung bei den Kampfkünsten

Karate-Gi

Karate wurde früher in Okinawa von Menschen verschiedener gesellschaftlicher Schichten ausgeübt. Von Handwerker, Bauern bis Kaufleute sowie Hochschulprofessoren – Die Kampfkünste fanden überall Anhänger. Die Kleidung war anfangs je nach sozialen Hintergrund der Schüler unterschiedlich. Meister Funakoshi schaffte die Klassenunterschiede im Dojo ab und der weiße Karate Gi (Karateanzug) wurde ein Symbol der Gleichheit.

 

Zen - Kultur und Kampfkunst

Karate do als Weg – im Einklang mit sich selbst

Zen- Kunst - die Tee Zeremonie

Die Traditionen vieler Kampfkünste finden sich im Zen-Buddhismus wieder. Wer sich mit traditionellem Karate beschäftigt, der wird sich auch mit Zen und mit der Philosophie des Buddhismus auseinandersetzen. 

 

Kampfsport ja, aber welcher ist geeignet?

Die verschiedenen Stilrichtungen der Kampfkunst

Kampfkunst Stilrichtungen

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Kampfkunststile entwickelt. Nicht nur in Asien, sondern auf der ganzen Welt gibt es Kampfsportarten. Jeder Meister dieser Kampfsportarten entwickelte seinen erlernten Stil weiter oder vermischte verschiedene Stilrichtungen, die er wiederum von seinen Meistern übernommen hatte. Dabei haben einige Stile ihren Bezug zur klassischen Kampfkunst Tradition verloren. Und doch findet sich bei allen Stilrichtungen eine Gemeinsamkeit: Die Kunst, sich selbst verteidigen zu können!

 

TV Total beim Karate Training

Karate für Anfänger - Stefan Raab testet Kampfkünste

Kyūsho Jitsu

Schmerzlich musste der Moderator Stefan Raab am eigenen Leib erfahren: Der Angriff auf bestimmte Vitalpunkte oder Druckpunkte des Körpers ist äußerst schmerzlich. Mit dem Wissen um die schwächsten anatomischen Angriffspunkte des menschlichen Körpers ist der erfahrene Kampfkünstler dem Gegner immer einen Schritt voraus. Dieses Wissen wird als Kyūsho Jitsu bezeichnet. Mit der Karate Technik fliegen sogar Stefan Raab die Löcher aus dem Käse bzw. der Socke.

 

Die zerrissene Karate Welt

Wettkampf-Karate oder Tradition

Wettkampf-Karate

Wenn es um Wettkämpfe beim Kampfsport geht, dann scheiden sich in der Karate Welt die Geister. Während die einen auf die traditionellen Werte dieser Kampfkunst achten, wollen andere die olympische Disziplin.

 

Trainingsraum oder mehr?

Das Dojo – Der Ort der Wegübung des Karate-Training

Karate Dojo

Wer kennt das nicht: Wiedermal ein hektischer Büroalltag und zuhause wartet auch noch Arbeit. Die Kinder sind von der Schule schlecht gelaunt nach Hause gekommen und der Nachbar macht einem das Leben schwer! Am besten schnell die Karate Tasche packen und ab ins Dojo.

 

Der Weg der leeren Hand

Die Geschichte der Kampfsportart Karate

Karate Geschichte

Das Wort „Karate" bedeutet – „leere Hand" – eine Andeutung auf den Kampf ohne Waffen. Tatsächlich werden auch heute in den meisten Stilrichtungen des Karate nach einer langen Tradition keine Waffen benutzt. Die Insel Okinawa wird als Ursprung des modernen Karate genannt.

 

Denken, handeln, leben!

Die Philosophie der Kampfkunst Karate

Karate und Meditation

Die Tradition von Karate ist stark mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Wer nicht nur die körperliche Herausforderung sucht, sondern sich auch mit der Philosophie beschäftigen möchte, wird hier Anregungen finden.

 

 
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