Kampfkunst für geistige Stärke

Karate für Kinder – mehr als nur ein Sport

„Hau rein! Mach' es!" ruft Bennis Vater vom Rand des Fußballfeldes dem verschwitzten Jungen zu. Benni spielt leidenschaftlich gerne Fußball und trainiert dreimal pro Woche. Sein Vater steht dabei am Rand und feuert ihn an. Die gegnerische Mannschaft ist der Feind! Für Benni und vor allem für seinem Vater. Die anderen dürfen einfach nicht gewinnen! Versagen kommt für Bennis Vater nicht in Frage. Der Druck auf Benni wächst mit jedem Spiel. Gibt es zu Fußball vielleicht bessere Alternativen? Ja! Denn Karate nimmt den Druck und gibt den Kindern Selbstvertrauen – auch gegenüber übermotivierten Vätern!

Junge unter Leistungsdruck bei Fußball

Junge unter Leistungsdruck bei Fußball

Kinder unter Druck - Karate hilft!

Kinder als geistige Höchstleistungssportler!

Im Vorschulalter lernen die Kleinen Englisch und Chinesisch. Die Kinder können oft schon Schreiben und Rechnen, bevor sie das erste Mal Ihren Fuß in eine Schule setzen. Die Konkurrenz fängt schon im Kleinkindalter an. Welches Kind kann zuerst laufen, reden, lesen, besser malen? Wenn es nach vielen Eltern ginge, dann gäbe es nur noch Hochbegabte. Doch was von Müttern und Vätern gut gemeint ist, entpuppt sich als schlummernder Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Die Kinder klagen über Kopf- und Bauchschmerzen, über Übelkeit. In der Schule setzen sie sich mit Noten und Leistung unter Druck, der Terminkalender nimmt ihnen die Freiheit des Kindseins. Eltern vergleichen Ihre Kinder: Im Sport, in der Schule und Freizeit werfen Sie immer wieder einen Blick auf die Leistungen der Kinder von Verwandten, Freunden und Bekannten. Damit das Kind dem Druck gerecht wird, entwickelt es verschiedene Strategien. Von Zurückgezogenheit bis Aggressivität und diversen Krankheiten bringt es unseren Nachwuchs an den Rand eines Burnouts.

https://www.youtube.com/watch?v=zstjpeoY1Qk

Kinder unter Druck! Eine Reportage die zeigt, dass wir Eltern handeln sollten.

Die Folgen des Drucks für unsere Kinder

Psychosomatische Beschwerden sind bei Kindern und Jugendlichen heutzutage nicht mehr ungewöhnlich. Der Marburger Entwicklungspsychologe Professor Dr. Arnold Lohaus befragte etwa 2000 Schüler. Dabei gab jeder fünfte Jugendliche an, mehrmals pro Woche Kopfschmerzen zu haben. Es wurde auch festgestellt, dass die Jugendlichen schlecht schlafen und unkonzentriert sind. Mehr als 40 Prozent der Jugendlichen fühlten sich mehrmals in der Woche erschöpft, zehn Prozent klagten über Einsamkeit. Wut und Ärger begleiten den Alltag der jungen Menschen. Noch schlimmer: „Ich kann das nicht" ist ein verbreitetes Denkmuster. Rund 20 Prozent der Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren trauen sich wenig zu und stehen dem Leben pessimistisch gegenüber.

Die Kampfkunst Karate als Prävention

Karate kann jedes Kind lernen. Und das Beste: Keiner geht als Erster durchs Ziel, alle gewinnen von der geistigen Kraft dieser Kampfkunst. Nur etwa 15 Prozent seiner Kraft erreicht ein Karateka aus den Muskeln, den Rest steuert das Gehirn. Mentale Stärke gibt ihm mehr als nur Selbstvertrauen. In einem Dojo werden auch andere Werte vermittelt. Hier zählen weder Ellbogenmentalität noch Leistungsdruck. Jeder trainiert für sich, für seine Gesundheit und seine Zufriedenheit. Die Kinder lernen einen harmonischen Umgang miteinander. Sie nehmen Rücksicht auf die unteren Gürtelstufen und helfen sich gegenseitig. Das ständige Wiederholen der Techniken bringt die Kinder zu dem Punkt: Ich kann es! Dabei bleibt niemand zurück. Durch das ganzheitliche Training wird die Rechts-Links Koordination des Kindes frühzeitig gefördert. Dehnübungen machen die Sehnen beweglich und biegsam. Die Muskeln wachsen und der Blutkreislauf wird angeregt. Karate kräftigt die Rückenmuskulatur, sodass die Kinder dem vielen Sitzen am PC und in der Schule rechtzeitig vorbeugen können.

Eine fremde Kultur als Anregung?

In Japan lernen die Kinder sehr früh Karate. Die Kleinen werden in den Dojos spielerisch an die Karate Techniken herangeführt und die Dojokun, die Verhaltensregeln des Dojos sind Pflichtprogramm. Diese Regeln helfen den Kindern respektvoll mit anderen und auch mit sich selbst umzugehen. Übrigens werden auch die ErzieherInnen und LehrerInnen in Japan mit Sensei angesprochen, genauso wie der Trainer in einem Dojo. Durch den fehlenden Respekt vor Lehrern und Mitschülern wird der Schulalltag oft zur Hölle. Laute Klassenzimmer, schlechtgelaunte Lehrer, mobbende Mitschüler sowie nervende und fordernde Eltern – dabei werden alle Beteiligten schneller krank! Karate könnte als Lehrgang in unseren Schulen die Kinder fördern und geistig unterstützen. Warum nicht auch die Vorteile der Kampfkunst aus dem fernen Osten für den Schulalltag nutzen?

Autor: Stefanie Wallner
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