Kampfkunst und Kreativität – passt das zusammen?

Kreativ ins neue Jahr starten – mit Karate!

In den Bewegungsabläufen einer Karate Kata verstecken sich verschiedene Angriffs- und Verteidigungstechniken. Jeder Schüler lernt beim Training die Anwendung – das Bunkai. Aber kaum trifft man auf einen wirklichen Gegner, da helfen die gelernten Muster nur, wenn der Karateka sie wirklich verinnerlicht hat und sie auch kreativ umsetzt. Schließlich ist der Gegner keine Schaufensterpuppe und zumindest genauso kreativ!

Karate fördert de Kreativität

Karate fördert auch die Kreativität im Job

Über Karate zu mehr Kreativität: „Neues entsteht nicht durch den Intellekt, sondern durch den Spielinstinkt.“ C.G. Jung

Kreativität als wichtiger Wirtschaftsfaktor!

Die ständige rasante Weiterentwicklung im wirtschaftlichen Bereich fordert permanent kreative Lösungskompetenzen von uns. Wir brauchen immer neue Ideen, um mithalten zu können und spannende Visionen in umsetzbare Innovationen zu verwandeln. Kreativität ist notwendige Voraussetzung für jede Art der Weiterentwicklung, jede Veränderung und jede wirkliche Innovation. Und Kreativität ist eine kostenfreie Ressource, die uns -zumindest theoretisch- unbegrenzt zur Verfügung steht. Nun ist das so eine Sache mit dem Kreativsein: Einzelne kreative Mitarbeiter sind wichtig und doch gelten sie zugleich oft als sonderbare Spinner. Kreative Teams wären eine super Sache, doch wie bekommen wir die hin? Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die kreative Performance unserer Unternehmen lange nicht an das kreative Potenzial der jeweiligen Mitarbeiter heranreicht. Die kostenfreie Ressource Kreativität ist gerade in Deutschland noch lange nicht gewinnbringend ausgeschöpft. Deutsche Gründlichkeit behindere Kreativität, so heißt es oft. „Management strebt in der Regel nach Effizienz. Beim Optimieren von Abläufen ist dies goldrichtig, bei kreativen Prozessen nur bedingt", meinte dazu Jens-Uwe Meyer, Autor von „Das Edison-Prinzip". Und Anke Meyer-Grashorn ging noch einen Schritt weiter und schlug als Lösung des Dilemmas vor: „Spinnen ist Pflicht".

Ständige Weiterentwicklung für erfolgreiche Anpassung an eine sich ständig wandelnde Umgebung braucht kreative Leistungen!

„Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich fortwährend verändern" Konfuzius Wer heutzutage dauerhaft erfolgreich am Markt mitmischen möchte, muss sich und die Produkte und Prozesse im Unternehmen fortwährend anpassen, das heißt: sinnvoll kreativ verändern. Auf drei Ebenen können wir ansetzen:

1. Strukturen schaffen, die Innovationsprozesse gezielt fördern: Die Organisationsparameter kennen Sie: Differenzierung, Konfiguration, Integration. Wie lässt sich das bei Ihnen noch verbessern?

2. Diversity in der Personalzusammensetzung: Haben Sie den Kinofilm „Herr der Ringe" gesehen? Die besten, die gefunden wurden, um die Welt zu retten, war damals der bunte Haufen aus Hobbits, Zwergen, Elben und anderen sonderbaren Gestalten – was lernen wir daraus?

3. Kreatives Potenzial der einzelnen Führungskräfte/Mitarbeiter: Jede einzelne Führungskraft, jeder einzelne Mitarbeiter kann durch gezielte Trainings/Coachings sein kreatives Potenzial erweitern und nutzbar machen. Wie soll das funktionieren?

Karate – der Weg ständiger Veränderung

Auch zum Thema Kreativität können wir den Weg – den Karate do - als wichtige Übung betrachten. Eine wirkliche Weiterentwicklung beim Karate ohne die Bereitschaft des Karatekas sich zu verändern, zu lernen und alte Muster neu zu strukturieren, ist nicht möglich. Jede Trainingseinheit bringt neue Erkenntnisse. Dabei lernen wir, unseren Geist frei zu machen von negativen Impulsen, Gedanken und Ängsten. Nur ein offener Geist kann auch das maximale Potential an Kreativität entfalten. Und wer seinen Geist für Karate öffnen kann, der nimmt dieses Prinzip auch mit in den beruflichen und privaten Alltag!

Was passiert überhaupt, wenn wir kreativ sind?

Setzen wir am oben genannten dritten Punkt „Kreatives Potenzial der einzelnen Führungskräfte/Mitarbeiter" an: Das kreative Potenzial jeder einzelnen Person ist eine Leistung des Gehirns. Wer in seinem Leben viele Erfahrungen gemacht und viel Wissen angehäuft hat, besitzt schon gute Voraussetzung dafür auch kreativ zu sein. Doch erst, wenn es uns gelingt, unsere Erfahrungen, die wir als Erkenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen gespeichert haben, möglichst vielfältig zu verknüpfen, leisten wir kreative Arbeit. Denn eine kreative Leistung zeigt sich, wenn möglichst viele Synapsen im Gehirn viele neue Verbindungen schaffen können. Unser Zugriff auf all das, was wir ja „eigentlich schon wissen und können" muss uns zur Verfügung stehen, wenn wir kreativ sein und Neues schaffen möchten.

Karate Training für mehr Synapsen im Gehirn

Nachhaltiges Karate Training schafft neue Verbindungen im Gehirn und fördert die Konzentration sowie Kreativität

Die Verbindung von Körper und Geist – Karate fördert die geistige Beweglichkeit

Jede körperliche Bewegung erhält auch den Geist beweglich. Gerade bei Karate üben die Karatekas die Rechts- Links Koordination (Überkreuztraining) und fördern so die Bildung neuer Verbindungen im Gehirn. Am besten stellt man sich die Bildung neuer Synapsen als Baum vor, der umso mehr Blätter bekommt, wenn man ihn ständig hegt, pflegt und bewässert. Das heißt: Mehr Training - mehr Beweglichkeit im Gehirn, mehr Möglichkeiten der Kombination – und damit auch mehr Kreativität im Kampf. Im Notfall eines Angriffs kann keiner lange überlegen, wie der eintrainierte Bewegungsablauf nochmal war. Er muss spontan reagieren und situativ seine Technik anpassen. Das erinnert doch sehr an so manche Situation im Job!

Kreative Ideen fallen nicht vom Himmel

Erst wenn wir aus diesem „Fundus" schöpfen können und eben „neue Verbindungen" erschaffen, dann sind wir kreativ. Diese Gehirnleistung ist lernbar und kann durch regelmäßiges Üben sogar dauerhaft abgespeichert werden. Geistige und körperliche Übungen – welche ja immer auch eine geistige Leistung beinhalten – sind dafür sinnvoll. Wir können es tatsächlich trainieren mit hoher Komplexität unsere Erkenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und unser Wissen miteinander zu verbinden, sprich: kreativ zu sein. Spezielle Trainingsmethoden zielen genau darauf ab. Durch ein nachhaltiges Seminar bekommen Führungskräfte und Mitarbeiter neue Anregungen und Ansätze sich noch kreativer den Herausforderungen im Unternehmen zu stellen! Denn Kreativität als Team im Unternehmen zu leben, muss ebenfalls gelernt und trainiert werden!

„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint." Albert Einstein

Literaturtipps:

Jens-Uwe Meyer 2008: Das Edison Prinzip

Anke Meyer-Grashorn 2009: Spinnen ist Pflicht. Querdenken und Neues schaffen.

Horst Lutz 2014: Lifekinetik®

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Autor: Dr. Petra Schmidt
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