Lernen von den Besten!

Die Vorteile der Karate Lehrgänge und Gasshukus

Leises Lachen, Geraschel durch den festen Baumwollstoff der Karateanzüge, Atemgeräusche der Karatekas beim Aufwärmtraining – Die Halle ist gefüllt mit hundert Menschen. Alle tragen den traditionellen weißen Karate Gi. Viele schauen gespannt nach vorne. Ist der Sensei aus Japan schon in der Halle? Wie wird die nächste Stunde ablaufen? Jeder will möglichst viel lernen und erfahren. Der Sensei betritt die Halle , die Geräusche verebben und es wird still!

Karate Lehrgang Kata-Spezial des DJKB

Karate Lehrgang Kata-Spezial des DJKB

Lehrgänge und Gasshukus verbinden die Karate-Welt!

Lehrgänge außerhalb des Dojos

Egal ob DKV, DJKB oder anderen Verbänden – es finden jährlich mehrere übergreifende Karate Lehrgänge oder Gasshukus in verschiedenen Städten Deutschlands statt. Aber auch landesübergreifende Weiterbildungen oder Karate- Urlaubstrainings im sonnigen Süden begeistern die Karatekas. Wer sich hier nicht beeilt, der findet oft in den preislich gemäßigten Hotels und Pensionen keinen Platz mehr. Aber auch die Campingplätze sind heiß begehrt.

Am allgemeinen Treffpunkt vor der Halle bei Bier, Pommes und mehr kommen die Karatekas ins Gespräch. Der Dojo Button auf dem Karate Gi verrät oft schon Herkunft und ist somit der erste Einstieg zum Kennenlernen. Jetzt ist es jedem selber überlassen, ob er neue Bekanntschaften mit Gleichgesinnten schließen möchte. Wer lieber still die Eindrücke der vielen weißgekleideten Gestalten auf sich wirken lassen möchte, kann sich die Auslagen der vielen Händler mit Karate Zubehör ansehen und dabei die Stimmung geniesen.

Karate Lehrgänge haben viele Vorteile

Raus aus der gewohnten Umgebung, raus aus dem gewohnten Trott! Wer neue Erfahrungen sammeln will und seinen Horizont erweitern möchte, der muss zu neuen Ufern aufbrechen. Das gilt auch für einen Karateka. Meistens schleicht sich im Karate Training immer der gleiche Rhythmus ein. Auch wenn man beim Kumite durchwechselt, so kennt man bald jeden Partner in seinem Dojo und damit auch seine Stärken und Schwächen. Auch der Karate Lehrer hat seine eingespielten Gewohnheiten beim Training. Da heißt es: Ab zu einem Lehrgang! Am besten gemeinsam mit dem ganzen Dojo. Denn hier kann jeder, ob Schüler oder Meister neue Ideen sammeln, von den Tipps und Tricks anderer Senseis profitieren und seine eigenen Muster oder auch Fehler korrigieren.

Ein japanisches Sprichwort sagt:

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres
I no naka no kawazu taikai o shirazu.

Gesammelte Energie wird zur geistigen Begegnung

Hundert Karatekas senken sich in Seiza (Sitz auf den Fersen). Der traditionelle Gruß im Budo zeugt von Respekt für die Vorfahren und die Götter, also entspricht er damit dem unterordnen vor etwas Höherem. Beim Mokuso, der schweigenden Meditation, ist es so still in der Halle, dass man eine Stecknadel fallen hört. Nach der Begrüßung ist Aufwärmen angesagt. Je nach Vorgabe des Senseis sammelt die Gruppe bei jedem zehnten Fauststoß die nötige Power für den Kampfschrei. In einem Kiai (Kampfschrei) bündelt sich die Energie von 100 Kampfkünstlern. In solchen Momenten verbindet die Gruppe mehr als nur das gemeinsame Training. Der Geist des Budo verknüpft die Kraft und Energie jedes Einzelnen in der Halle zu einer Einheit! Dabei ist nicht gefragt, ob der trainierende Nachbar besser ist oder etwas falsch gemacht hat. Wichtig ist, die eigene Konzentration an den Rhythmus der Gruppe anzupassen und mit ihr geistig eins zu werden. Jetzt werden wie von selbst bestimmte Abläufe und Techniken klarer, die der Karateka vorher noch nicht ganz verstanden hatte.

Ein japanisches Sprichwort sagt:

Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!

Hideo Ochi beim Schwarzgurt- Training

Hideo Ochi beim Schwarzgurt Training auf dem Kata-Spezial

Argumente für Karate Lehrgänge und Weiterbildung

Ein Besuch bei einem Karate Lehrgang oder eines Gasshuku hat viele Vorteile.

Hier die wichtigsten Argumente:

  1. Den Horizont erweitern
  2. Seine Karate Techniken verbessern
  3. Neue Ideen sammeln
  4. Sich mit anderen Karatekas austauschen
  5. Training mit großen Gruppen macht Spaß
  6. Lernen von den besten Senseis

Autor: Stefanie Wallner
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